tiergestütze Artikel aus unserer Zeitschrift

Tiergestützte Intervention in der Flüchtlings- und Migrantenförderung

Absolventenprojekt von Anne Kramer, tiergestützte Ausgabe 3-2015

Der Umgang mit Flüchtlingen und Migranten ist längst zu einem gesamtgesellschaftlichen Thema geworden. Während strukturelle Anpassungen in der Bildungspolitik nur langsam vonstatten gehen, bewältigen einzelne Schulen die Integration der neuen Schüler oft auf ihre eigene Art und Weise. Eine kleine Realschule an der Mosel bezieht seit einigen Monaten Pferde in den Integrationsunterricht mit ein. Die Gründe dazu sind vielfältig, bisherige Beobachtungen deuten auf eine positive Prognose hin.

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Dominanzbasierte Erziehungsmethoden in der Tiergestützten Arbeit mit Hunden

Beitrag von Bibi Degn, tiergestützte Ausgabe 2-2015

Machtstreben in der Hundeerziehung

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.“ Mahatma Gandhi, Rechtsanwalt und Pazifist

Gewalt, egal ob psychisch oder physisch, ist in unserer Gesellschaft nicht mehr geschätzt. Es gab eine Zeit in der - belastet durch Kriegserlebnisse, Erfahrungen von Gefangenschaft, Vertreibung und Schuld - vertreten wurde, dass körperliche Gewalt, zum Beispiel für Heranwachsende, gut sei. Davon sind wir in unserer Kultur abgekommen, sowohl in unseren ethischen Bestrebungen, als auch in Bezug auf unsere Kenntnisse zur Sinnhaftigkeit: Auskunft geben Untersuchungen über die schädlichen Auswirkungen für den von Gewalt betroffenen Einzelnen.
Doch ist Übergriffigkeit gegen Tiere etwas Anderes? Soll eine gewaltsame, machtbasierte Vorgehensweise in der Ausbildung für Tiere schön geredet werden?

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